Firmen - Chronik

 

• Im Jahr 1884 eröffnete Heinrich Ebke (Urgroßvater) in erster Generation eine Stellmacherei, eine Zimmerei, Tischlerei und Bestattungen in Schwenningdorf an der Handwerkerstraße No. 1
• Im Jahr 1908 baute Heinrich Ebke (Großvater) das Haus 162 an der Bünder Straße in Schwenningdorf (heute Firmensitz Bünder Straße 72) und übernahm die Geschäfte in 2. Geneartion
• Kurz vor dem 1. Weltkrieg kaufte Großvater Heinrich den "Wilms Hof" in Schwenningdorf. Der Hof diente von da an bis in jüngste Zeit als Zimmerplatz. • Aufgrund der Inflation in den 1920er Jahren wurde von Großvater Heinrich die Stallmacherei aufgegeben und ein Holzhandel begonnen (in jeder Generation wurde ein Geschäftszweig aufgegeben und ein Neuer aufgenommen).

• Wilhelm Ebke (Vater) übernahm nach Ende des 2. Weltkrieges 1945 die Zimmerei, Tischlerei und die Bestattungen an der Bünder Straße 72 - nunmehr in der 3. Generation. Bereits 1943 hatte Wilhelm Ebke die Gelegenheit seine Meisterprüfung vorzubereiten - diese wurde vor der Handwerkskammer in Hamburg abgelegt.
• Im Jahr 1947 wurde der Ziegel-Schuppen auf Wilhelmshof abgerissen. Die Steine wurden an der Bünder Straße verwendet um eine Werkstatt zu errichten.
• In den 50er Jahren wurde von Vater Wilhelm die Möbelherstellung beendet und die Bautischlerei und Zimmerei verstärkt betrieben.
• Erst im Jahr 1958 wurde das erste Firmenfahrzeug (Opel Olympia) mit Anhänger und bereits 100.000 KM Laufleistung angeschafft.
• Im Sommer 1962 wurde eine 22 X 12,5 Meter große Halle an die Werkstatt angebaut und fertiggestellt.
• Bis Ende des Jahres 1964 betrieb Karl Schiereck ein Fuhrunternehmen. Bis dahin war ein Pferdegespann als Leichenwagen gebräuchlich. Dieser wurde dann durch Vater Wilhelm mit dem ersten Bestattungswagen ersetzt. Wilhelm übernahm vermehrt die Geschäfte von Beisetzungen. • Wilhelm Ebke (Vater) verstarb 1978.
• Wilhelm Ebke (geb. am 20 Juli 1947) übernahm als einziger Sohn die Geschäfte in der 4. Geneartion am 1. Januar 1976. Wilhelm Ebke hatte bereits 1972 die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Kassel abgelegt.

• In den Jahren 1979 / 1980 begann der Aufbau des Betriebes in jetziger Form. Errichtet wurde eine Holzlagerhalle, Aufstockung der Werkstatt und Spänebunker. Das Wohnhaus wurde 1984 saniert und renoviert.
• Holger Ebke (geb. am 21.06.1975) ist seit 1997 im Betrieb seiner Eltern Wilhelm und Annette angestellt und setzt die Tradition, in der inzwischen 5. Generation fort. Holger absolvierte 2003 die Meisterprüfung im Tischlerhandwerk. Um den hohen Anforderungen im Dienstleistungsektor des Bestatters gerecht zu werden, wurde Holger zum fachgeprüften Bestatter ausgebildet und legte 2009 die Bestattermeisterprüfung ab.

                                       Heinrich und Luise Ebke (um 1900)

• 2004 übernahm die Familie Ebke das Bestattungshaus Melcher in Preußisch Oldendorf.
• 2007 erwarb die Familie Ebke die öffentliche Friedhofskapelle in Schwenningdorf. Nach etwa 14 Monaten Bauzeit wurde im Sommer 2008 das Bestattungshaus fertiggestellt. Saniert wurde die Kapelle mit einem 300 Quadratmeter großer Anbau. Die Besonderheit ist, daß die Trauerhalle direkt an den Friedhof anschließt. Das Bestattungshaus ist mit den modernsten Einrichtungen - Hygieneraum, Abschieds- und klimatisierte Aufbahrungsräume ausgestattet. Trauergäste erwartet eine freundliche Halle die auch über 120 Gästen Platz bietet.
• Nach dem gleichen Konzept, wie zuvor die Trauerhalle in Schwenningdorf wurde 2010 eine Trauerhalle in Melle / Buer geplant und umgesetzt. Grundlage war ein Wohnhaus an der Stüvestraße 20. Das jüngste Projekt wurde Ende 2012 eröffnet.
• 2016 Holger Ebke übernimmt die Geschäftsführung der Fa. Ebke mit der neuen Rechtsform GmbH und Co KG